1. Home
  2. /
  3. Über uns
  4. /
  5. Sozialpädagogik
ÜBER UNS

SOZIALPÄDAGOGIK

UnterrichtsbegleitungSoziales LernenPräventionsarbeitEinzel- und GruppenförderungAngebote in KrisensituationenArbeit mit Eltern und ErziehungsberechtigtenNetzwerkarbeitSchulsozialarbeit
Die Sozialpädagogen der HNS arbeiten im Team mit den Lehrkräften in Form einer unterrichtsbegleitenden Unterstützung.

Diese beinhaltet u.a. die Arbeit mit Tages- und Verstärkerplänen, Zieleplanarbeit, das Führen von Reflexionsgesprächen, sowie die Förderung von Selbstbeobachtungs- und Selbstkontrolltechniken. So können gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen ressourcen- und lebensweltorientierte Handlungsstrategien erarbeitet werden.

In schwierigen sozialen Situationen können die Sozialpädagogen präventiv eingreifen, oder in bereits entstandenen Krisensituationen deeskalierend unterstützend tätig werden.

Sozialpädagogik

Soziales Lernen ist ein regelmäßiges, strukturiertes und an die jeweilige Altersgruppe angepasstes Unterrichtsangebot im Klassenverband (entweder als fester Bestandteil in der Stundentafel, oder anlassbezogen in Form von Projekttagen).

Im Primarbereich (Klassenstufe 1-4) werden schwerpunktmäßig folgende Themen behandelt:

  • Gefühle erkennen
  • Freundschaft
  • Streit
  • Stress und Wut
  • Nähe und Distanz

Im Sekundarbereich (Klassenstufe 5-10) werden zusätzlich Themen behandelt, wie:

  • Sucht
  • Medien
  • Liebe und Sexualität
  • Gewalt
  • Rassismus, Extremismus

Durch Soziales Lernen werden soziale und emotionale Kompetenzen aufgebaut. Ziele sind z. B. die Verbesserung des Gruppenklimas, Stärkung der Resilienz (Widerstandsfähigkeit) um belastende Lebensereignisse besser bewältigen zu können, Stärkung der eigenen Kontroll- und Handlungsmöglichkeiten, Reduzierung von Gewalt und anderen Regelverletzungen. Die Sozialpädagogen führen das Soziale Lernen durch und unterstützen die Schüler und Schülerinnen beim Transfer der im Trainingskonzept erlernten Kompetenzen in Alltags- und Unterrichtssituationen.

Gemeinsam mit Netzwerkpartnern (z. B. Beratungsstellen, Polizei) werden in regelmäßigen Abständen Themen wie Suchtprävention, Gewaltschutz, Stärkung des Selbstwertgefühls, Medienkonsum u. s. w. bearbeitet.
Die Einzelförderung bietet Schülern und Schülerinnen, die Möglichkeit ihre Belange im geschützten Rahmen zu thematisieren.

Auch der Umgang mit Konflikten und die Vermeidung von Eskalationen zwischen Mitschülern und Mitschülerinnen spielt eine große Rolle. Diese können dann vor dem Klärungsgespräch in einer 1:1-Situation mit den Sozialpädagogen besprochen und reflektiert werden.

In sozialen Lernfeldern, wie Ganztags- und Pausenangeboten, sowie der sozialen Gruppenarbeit, werden soziale Interaktionen gefördert. Diese helfen den Schülern und Schülerinnen ihr Verhalten innerhalb der Gruppe zu steuern und neue Handlungsstrategien zu erproben. So wird ein Transfer auch auf andere Situationen in der Lebenswelt der Schüler und Schülerinnen ermöglicht.

Kurze Kommunikationswege im Schulteam ermöglichen ein schnelles und passgenaues Handeln in jeder Krisensituation, auch um Selbst- und Fremdgefährdung auszuschließen. Die HNS bietet u. a. einen Deeskalationsraum, mehrere Differenzierungsräume, Bewegungsangebote und persönliche Auszeiten.

In der Krisensituation erfolgen eine enge Begleitung und deeskalierende pädagogische Maßnahmen.

Lernerfolg und Persönlichkeitsentwicklung gelingen durch gemeinsame erzieherische Verantwortung von Eltern/ Erziehungsberechtigten und Schule. An der HNS wird deshalb viel Wert auf Kooperation, Kommunikation, sowie ein gutes Verhältnis zwischen Elternhaus und Schulteam gelegt. Hierfür nutzen wir das täglich geführte Mitteilungsheft, Telefonate und persönliche Gespräche.
Unser Netzwerk besteht aus im Einzugsgebiet angesiedelten:

  • Einrichtungen und Institutionen freier und öffentlicher Träger der Jugendarbeit und der Jugendhilfe,
  • anderen Schulen,
  • kommunalen Stellen (z. B. für Berufsvorbereitung, Gesundheit)
  • Vereinen aus Kultur, Sport und Wirtschaft,
  • lokalen Medien,
  • anderen relevanten Facheinrichtungen und Beratungsstellen.

Das Ziel der Netzwerkarbeit sind die Förderung positiver Lebensbedingungen für Schüler und Schülerinnen und die Verbindung schulinterner und externer Angebote.

Die Schulsozialarbeiterin an der Heinz-Neukäter-Schule ist primär als neutrale und vertrauensvolle Ansprechpartnerin für Schüler und Schülerinnen da. Gleichzeitig gilt sie auch als Anlaufstelle für Eltern, die Unterstützungen in verschiedenen Bereichen benötigen. Darüber hinaus unterstützt sie Lehrer und Lehrerinnen außerhalb des Unterrichts. Sie arbeitet systemisch; sie vernetzt Personenkreise und ermöglicht die Inanspruchnahme verschiedener Angebote.