SCHULBEGLEITHUNDE
Jeder Hund hat einen Ruheplatz im jeweiligen Klassenraum. Ob ein Hund gerade da ist, könnt ihr an einem Klassenschild an der Tür erkennen.
Folgende Regeln sollten im Umgang mit unseren Schulbegleithunden im Schulalltag beachtet werden:
- Gib uns nichts von deinem Frühstück ab und bringe keine Leckerlis von Zuhause mit.
- Gib uns nur ein Kommando, wenn es dir erlaubt wurde.
- Erzieherische Aufgaben übernehmen unsere Frauchen/Herrchen.
- Wir könnten davon krank werden: bringe daher deinen Müll in die Mülleimer und achte darauf, dass keine Zettel, Radiergummis, Stifte (…) auf dem Boden liegen.
- Frage unser Frauchen/Herrchen, ob du uns streicheln darfst.
- Wir möchten immer nur von einer Schülerin oder einem Schüler gestreichelt werden.
- Bitte bedränge uns nicht, wir kommen freiwillig zu dir, wenn wir es möchten.
- Wirf kein Stöckchen während der normalen Pausenzeiten.
- Die Schulregel – leise und langsam durchs Gebäude zu gehen – ist für uns besonders wichtig.
Besonders an einer Förderschule mit dem Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung sind sie eine wertvolle Bereicherung und Stütze unserer pädagogischen Arbeit.
Als respektvolle und einfühlsame Tiere schaffen sie eine positive Lernumgebung und können das soziale und emotionale Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler stärken und fördern.
Unsere Erfahrungen zeigen, dass die alleinige Anwesenheit eines Hundes maßgeblich zu einem entspannten Schulalltag beiträgt. Bei starken Gefühlen wie Unsicherheit, Angst, Wut oder Trauer können sie helfen, diese zu durchbrechen und sich zu regulieren.
Im Unterrichtsalltag fungieren sie sowohl als passive „Zuhörer“ als auch als aktive Unterrichtsassistenten.
An unserer Schule begleiten unsere Hunde den Schulalltag im Klassenverband, während der Pausenangebote, der Belohnungszeiten oder im Rahmen der Auszeitregelung.
Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Gelegenheit mit den Schulhunden Gassi zu gehen, ihnen Signale und Kommandos zu geben, sie zu streicheln und zu striegeln. Sie übernehmen dadurch Verantwortung und können durch die erlebte Selbstwirksamkeit ihr Selbstbewusstsein steigern. Dabei erwerben die Schülerinnen und Schüler auch Kenntnisse über die Hundesprache, über Bedürfnisse des Hundes und über Regeln im Umgang mit einem Hund.Täglich erleben wir, dass durch den Einsatz der Schulhunde wesentliche Bestandteile unserer pädagogischen Arbeit unterstützt werden. Insbesondere die Motivation, Konzentration, Empathiefähigkeit, Rücksichtnahme sowie die Frustrationstoleranz der Schülerinnen und Schüler werden günstig beeinflusst.
Dafür danken wir unseren vierbeinigen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz.














